Touren mit unserer Suzuki VX 800
Nun, seit 14.07.2003 besitze ich eine Suzuki VX 800.
Da sie mein erstes großes Motorrad ist,
kann ich über das Kurvenverhalten und sonstigen Manövern leider
wenig aussagen. Nur soviel, dass sie in der Tat in Kurven ein bisschen schwerfällig
wirkt. Aber, nach ca. 13000km die wir meine Frau und ich schon absaßen,
habe ich eine Technik gefunden, um die Susi sicher durch alle Kurven zu fahren.
Man muss sie wirklich mit dem ganzen Körper lenken.
Unsere erste Tour ging nach Österreich über Pass Thurn, Mittersil weiter nach Kaprun. Hier sind wir dort hingefahren, wo einst das Seilbahn Unglück geschah.
Nach kurzer Information am Infostand ging es weiter nach Bischofshofen, dann
weiter über den Hoch König, Dienten nach Saalfelden, Lofer, St. Johann in Tirol, Kössen und Reit im Winkel.
Das ist übrigens auch eine tolle Motorrad-Tour mit vielen Kurven bergauf und bergab. Die Strassen von Saalfelden über Lofer nach St. Johann i. Tirol sind sehr gut ausgebaut.
Die gleiche Strecke fuhren wir bereits mit unserem Daelim Roller. Mit dem Roller war es natürlich nicht so toll, besonders bergauf.
Unsere zweite Tour führte uns ebenfalls nach Österreich. Dieses mal ging es in
das schöne Salzkammergut. Wir fuhren nach Salzburg dann weiter an den
Fuschelsee, Wolfgangsee, Mondsee, Irrsee und schließlich wieder zurück
nach Salzburg und weiter nach Bad Reichenhall, am Thunsee vorbei nach Inzell,
Bergen und Marquartstein. Dies waren alles Tages-Touren. Los ging es meist
gegen 09:00Uhr und waren um ca. 18:00Uhr wieder zu Hause. Unsere bisher größte Tour waren 2 Tage.
Die ging von Marquartstein über Kössen nach Kufstein
dann weiter über die kleinen und großen Dörfer nach Innsbruck.
Von hier fuhren wir die alte Brenner Strasse hinauf bis Sterzing. Dort
ging es weiter zum Jaufenpass und anschließend zum Timmelsjoch. Leider konnten wir oben auf dem Timmelsjoch kein Foto machen, da es dicken Nebel hatte. Man konnte die Hand vor Augen kaum erkennen.
Erst als wir wieder runter fuhren wurde es wieder heller.
Weiter ging die Fahrt zum Arlberg-Pass nach St. Anton wo wir uns einen heißen Kaffee geleistet haben. Einige Kilometer
danach begann es zu regnen wir fuhren aber dennoch weiter.
Der nächste Pass hieß Flexenpass. Den wollten wir noch schaffen
- das haben wir dann auch.
Aber wie - wir waren schon ein wenig durch gefroren. Unsere Handschuhe
waren sehr feucht, deshalb fror ich dermassen, dass mein Zeigefinger taub wurde.
In Bach, das liegt am Fuße des Flexenpasses, hielten wir am
Gasthof 'Zum grünen Baum' an. Wir bekamen auch gleich ein Zimmer. So konnten wir uns zumindest unter
der Dusche aufheizen. Anschließend gingen wir beide Essen - das tat gut.
Am nächsten Tag fuhren wir wieder den Flexen-Pass ein Stück hinauf, weil wir uns am Vortag bei
einer Abzweigung verfahren hatten. Als wir wieder auf der richtigen Strasse waren
ging es stets bergab bis nach Bregenz.
Von hier aus fuhren wir weiter nach Lindau. Dort haben wir uns ein Stunde
am Hafen rumgetrieben und sind dann
in Richtung Pfronten weiter gefahren. Nun fuhren wir den Hochtannberg Pass hinauf.
Oben angelangt kamen wir wieder auf österreichisches Gebiet. Vorbei am
Plansee (sehr kurvig)bis wir wieder an die deutsche Grenze kamen.
Das war dann kurz vor Linderhof. Wir fuhren weiter bis Ettal machten eine Kaffeepause,dann ging's geradewegs
nach Hause. Über Bad Tölz, Miesbach, Neubeuern, Aschau, Bernau, Grassau. Gegen 20:30Uhr waren wir wieder zu Hause.
Eine weitere Tour führte uns nach Spittal an der Drau in Österreich.
|