Ungeplanter Urlaub in Paraguay im Juni 2011


Private Homepage von Flori
Suchen im Web

Ungeplanter Urlaub in Paraguay Juni 2011

Kathedrale in Asuncion Ja, ich war schon wieder mal in Paraguay. Ihr werdet vielleicht fragen, was es da gibt. Ich kann es euch sagen. Es gibt dort etwas, was ich schon lange vermisst habe - echte Liebe. Nein, ich habe sie nicht in Paraguay kennen gelernt. Es war über Skype. Man glaubt es kaum aber es ist so.

Dieses Bild links, zeigt die große Kathedrale in der Hauptstadt Asuncion. Man sieht noch die Bänder und Zeichen der 200 Jahrfeier die im April statt fand.

Paraguay ist ein Land, dass man sich erarbeiten muss. Man sollte sich mit der Sprache (spanisch) auseinandersetzen, denn englisch wird dort nicht oder nur sehr sehr wenig gesprochen. Ich fand keine Menschen die englisch sprachen. Wer immer nur Arbeitnehmer war, wird es sehr, sehr schwer haben dort Arbeit zu finden. Die Arbeitslosigkeit ist hoch. Wer viel Geld hat der kauft sich ein Stück Land und züchtet Rinder, oder wer sehr viel Geld hat, nun der geht wohl eher nicht nach Paraguay. Sondern sucht sich ein Land, das sicherer ist. So wie Kanada oder der Osten der USA. Palast des Präsidenten in Asuncion
Dieses Bild zeigt den Präsidentenpalast in Asuncion.

Es gibt auch Deutsche Kolonieen wo sich Deutsche niederlassen, wenn sie Probleme mit der Sprache haben. Es ist sehr sauber und relativ sicher. Es gibt Deutsche Geschäfte und es muss keiner auf Schwarzbrot verzichten. Man feiert dort auch das berühmte Volksfest (Oktoberfest) wie in München. Mit Bier, Schweinshaxe und Musik. Ich war zwar noch nicht dort, aber mir wurde von Einheimischen berichtet. Ihr wisst ja, ich sauge alle Informationen die mir von Einheimischen gegeben werden in mich auf wie ein Schwamm.

Was sich in den letzten drei Jahren gravierend änderte sind die Preise. Durch die hohe Zahl der Einwanderer sind die Preise überdurchschnittlich gestiegen. Das hat natürlich Auswirkungen auf das ganze Land. Die Koruption ist wieder stark angestiegen. Dies sind nicht nur einfache Leute, sonder geht rauf bis auf bis zur Polizei. Als deutscher hat man so gut wie keine Chance damit fertig zu werden. Doch wenn man das weiß, kann man sich darauf einstellen. Was noch sehr zu bemängeln ist, ist die Dreistigkeit der jungen Männer, die junge Mädchen sogar schon am Tag überfallen und vergewaltigen. Das ist sehr traurig, man sieht hier schon die geringe schulische Bildung die den Kindern zu Teil wird. Das sind alles Aus wirkungen, wenn der Staat sehr wenig Geld zur Verfügung hat, um Lehrer zu bezahlen. Denn durch die hohe Arbeitslosigkeit kommt auch kein Geld in die Staatskassen.

Es sind aber Veränderungen zu sehen. Es werden Sozialarbeiter ausgebildet und auf die Strasse geschickt um Kinder aufzusammeln um sie zu unterrichten. Es ist eine schwere und auch gefährliche Arbeit, die hauptsächlich von weiblichen Studenten ausgeführt werden.

Garten der Gesundheit Dieses Bild zeigt einen groß angelegten Garten der Gesundheit. Er wurde von IPS mit allerlei Pflanzen, Bäumen und Heilkräutern angelegt. Er wird Tag und Nacht bewacht und man kommt nur rein, wenn man sich am Tor mit seinem Ausweis identifiziert. Auch beim Verlassen des Gartens wird er noch einmal kontrolliert. Es ist ein Ort der Ruhe und der Düfte. Einige Pflanzen haben einen starken Geruch. Er wird viel im Sommer besucht, da er viel Schatten bietet. Auch Bänke sind in genügender Anzahl vorhanden um sich auszuruhen und zu genießen. Und die Seele einfach mal baumeln lassen.

Dampflokomotive des späten 18. Anfang 19. Jahrhundert Hier noch eine Seltenheit: die Eisenbahn von Paraguay. Ab und zu soll es noch Fahrten mit solchen Zügen geben. Sie sind schön anzusehen, weil solche Züge in Deutschland nur noch in einem Museum zu bestaunen sind. Ich selbst habe sie noch nicht fahren sehen, aber meine Freundin erzählte mir davon. Ich denke man fühlt sich in die Zeit um 1880 versetzt, wenn man mit so einem Zug mitfährt. Mir pesönlich gefallen solche Züge sehr gut.

Navigation

HOME
Über uns..
Hobby
Fotoalbum
Links
Touren
Beruf
Tierfotos


Copyright by Flori Karlheinz, Marquartstein : Flori